Shaolin Kung Fu
  • Shaolin Kung Fu ist eine 1500 Jahre alte technikreiche und vom Zen Buddhismus geprägte Kunst der Selbstverteidigung, die das menschliche Wesen in seinen dreiteiligen Aspekten kultiviert. Durch ihre Praxis erhöht sich Gesundheit und Vitalität des Praktizierenden, der dadurch lernt, Entspannung, Gelassenheit und Freude auch in schwierigen Situationen zu bewahren und sein Alltagsleben damit zu bereichern. Für Suchende nach spiritueller Erfüllung bietet es weiterhin einen Weg, diese unabhängig von Religion und Glauben zu erleben.

    Grundausbildung

    Shaolin Kung Fu wird nach alt überlieferten Methoden gelehrt. Wie im südlichen Shaolin Tempel wird in der Grundausbildung das Hauptaugenmerk auf die Entwicklung und Stärkung der Gesundheit durch den Aufbau des eigenen Lebensenergie-Potentials gelegt. Dies geschieht durch Übungen wie "Stehende Säulen", "Goldene Brücke" und "Ein Finger sticht Zen". Das macht etwa 50% der Grundausbildung aus. Ferner gehört zur Grundausbildung das Erlernen der Grundstellungen der so genannten fünf Tiere des Shaolin (Tiger, Leopard, Kranich, Schlange und Drache) sowie ihrer Angriffs- und Verteidigungsstellungen. In Partnerübungen werden der richtige Zeitpunkt und die richtige Entfernung für Angriff und Verteidigung geübt.

    Formen werden in unserem Shaolin Kung Fu auch gelehrt, wobei wir es jedoch als wichtiger erachten, die praktische Anwendung gut zu beherrschen. Jene Formen wurden einst erst aus der Erfahrung im Kampf kreiert, um oft vorkommende Kampfsituationen auch ohne Partner üben zu können.

    Spezialisierung

    Nach der Grundausbildung kann sich der Kung Fu Schüler dann spezialisieren, also je nach Neigung oder Entwicklung für eins der fünf Tiere oder einen anderen Stil entscheiden. Hier bietet unsere Schule eine große Auswahl an Möglichkeiten, die unter anderem die Südliche Gottesanbeterin, Lohan Kung Fu, Shaolin Bagua Hand, Die Fünf Tiere des Shaolin und Affen Kung Fu umfassen.

    Zur Spezialisierung bekommt der Schüler bestimmte Formen und Übungen beigebracht, sodass er sich nur auf einen Stil konzentrieren und ihn dann wirklich zur Vollendung bzw. Meisterschaft bringen kann.

    Zum Ende der Ausbildung wird eine innere Kunst erlernt. Möglichkeiten umfassen u.a. Kosmos Hand, Wunderbare Faust, die Goldene Glocke oder die Tigerkralle.

    Das Erlernen von Waffen verläuft ähnlich: zunächst lernt man die sogenannten Grundwaffen des Shaolin, wie z.B. den Langstock, den Säbel oder das Schwert. Später kann man sich auf eine der Waffen konzentrieren oder sich auf exotischere Waffen spezialisieren. Diese umfassen unter anderem die chinesische Sitzbank, den Regenschirm, den Dreizack oder den Fächer.

    Die Philosophie des Shaolin ist ein weiterer wesentlicher Bestandteil der Ausbildung. Hier wird dem Schüler beigebracht, die Taktiken und Strategien des Shaolin Kung Fu erfolgreich im Alltag einzusetzen, aufrichtig und mit positiver Einstellung des Leben gegenüber zu leben, und sich für die gute zeitlose Werte der Menschheit in jedem Ort und jeder Zeit einzusetzen. Somit wird für den Schüler Kung Fu am Ende nicht nur eine Kampfkunst, sondern eine Lebensweise.